Inhalt

Hintergrund

Ein Drittel der Nationalräte sind weiblich

Der Frauenanteil wird sich im neu gewählten Nationalrat voraussichtlich kaum verändern. Dies obwohl erstmals seit Einführug des Frauenstimmrechts weniger Frauen kandidiert haben. mehr

Diagramm der Themen

Was Politiker mit ihren Wählern diskutieren – kurz vor den Wahlen

Der EU-Beitritt und die Wirtschaftskrise haben im letzten Monat vor den Wahlen nochmals richtigen Aufwind erhalten. Dies zeigt eine Auswertung von politnetz.ch, eine Plattform für Schweizer Politiker mit über 10‘000 Usern. mehr

Das Thema Migration spaltet die Parlamentskandidaten

Migrationsthemen sind nach Ansicht der Schweizer Bevölkerung das dringendste Problem. Doch wie löst man es? Smartvote stellte den Parlamentskandidaten auch Fragen dazu. Während die Kandidaten der SVP, SP und der Grünen eine klare Linie vertreten, zeigen sich einige Unsicherheiten bei anderen Parteien. mehr

5,5 Millionen Wahlcouverts: Post am Anschlag

Laut Gesetz müssen spätestens zehn Tage vor dem Wahltermin alle Wahlcouverts in den Briefkästen der Wähler sein. Sind sie auch, sagt die Post. Einzelne Gemeinden bekundeten dagegen Probleme. mehr

Für die 5. Schweiz ins Bundeshaus

Etwa 3500 Kandidaten kämpfen am 23. Oktober um die 200 Sitze im Nationalrat. Nicht alle davon leben in der Schweiz. Über 70 Auslandschweizer wollen einen Sitz erobern – mehr als die Hälfte davon politisiert für die SVP. Geschafft hat es bislang noch keiner. mehr

Schweizer Parteien mögen keine Meinungsumfragen

In der Schweiz werden vor Wahlen nur wenige Meinungsumfragen durchgeführt. Doch selbst diese sorgen für Irritation. Laut Meinungsforscher Claude Longchamp sollten die Parteien lernen, diese besser zu nutzen, um ihre Wählerschaft zu mobilisieren. mehr

Windräder kontra Landschaft: Das Dilemma grüner Politiker

Grüne und Grünliberale sind unisono für die Förderung von Windkraft, Solaranlagen und Wasserkraft. Die Forderung steht aber oft im Widerspruch zum Umwelt- und Landschaftsschutz. Ein Dilemma, das sich auch bei den National- und Ständeratskandidaten der beiden Parteien zeigt. mehr

Verunstaltete Wahlplakate: Ärger für die Parteien

Die Wahlkampagnen der Parteien erreichen dieser Tage ihren Höhepunkt. Während immer mehr Fassaden und Strassenränder mit politischen Botschaften übersät sind, haben die Parteien und die Plakatgesellschaft alle Hände voll zu tun, verunstaltete Plakate zu ersetzen. mehr

«Ich stimme ab, weil ich sonst eine Busse kassiere»

Sie sind die Musterdemokraten der Schweiz: Die Schaffhauser. Regelmässig gehen 60 Prozent und mehr an die Urne. Diese hohe Beteiligung ist Schweizer Rekord. Was kaum bekannt ist: Als einziger Kanton herrscht in Schaffhausen Stimmzwang. Obwohl Politologen skeptisch sind, will man daran festhalten, wie «10vor10» berichtet. mehr

Immer mehr Parlamentarier sind Berufspolitiker

Das Schweizer Parlament ist ein Milizparlament, in der Theorie. In der Praxis üben nur noch wenige Parlamentarier ihr Mandat im Nebenamt aus. Berufspolitiker sind die Regel. Ihre Macht ist nicht unbegrenzt, denn oft hat das Volk das letzte Wort. mehr

Wahlkampf: SVP dominiert in den Online-Medien

Die SVP dominiert die bisherige Wahlberichterstattung in den Online-Medien. Sie provoziert von allen Parteien am besten, wie erste Resultate aus einem Monitoring-Projekt der Universität Bern zeigen. mehr

«Ob ich wählen gehe oder nicht, das ändert nichts»

Die wahlmüdesten Schweizer leben im Urner Schächental. In keinem anderen Ort der Schweiz gingen 2007 bei den Nationalratswahlen so wenige Bürger an die Urne wie in der Gemeinde Spiringen. «10vor10» war in Spiringen zu Besuch. mehr

Das Einmaleins der Parlamentswahlen

Alle vier Jahre wählen Schweizerinnen und Schweizer die 200 Mitglieder ihres Nationalrates. Wahltag ist jeweils der vorletzte Sonntag im Oktober - 2011 am 23. Oktober. Am selben Tag finden in den meisten Kantonen auch die Ständeratswahlen statt. mehr

Die Meinungen sind gemacht - jetzt entscheidet die Mobilisierung

Vier Wochen vor den Wahlen sind die Meinungen weitgehend gemacht. Und doch beginnt jetzt erst die heisse Phase des Wahlkampfs, die den Ausgang prägen könnte. Die Wahlen gewinnt nämlich jene Partei, deren Wählerschaft am 23. Oktober tatsächlich an die Urne geht. mehr

«Bei mir landet das Wahlcouvert im Papierkorb»

Panaschieren, kumulieren und einen dicken Stapel Wahlmaterial: Die Wahlen überfordern viele Bürger. Überforderung ist einer der Hauptgründe, nicht an die Urne zu gehen. Broschüren und das Wahltelefon des Bundes können eine Hilfe sein. «Doch damit erreicht man vor allem die politisch Interessierten» sagt der Politologe Georg Lutz gegenüber «10vor10». mehr

Wahlkampf im Plakatzirkus

Parteien werben um die Gunst ihrer Wähler – eine Hascherei um Aufmerksamkeit an Bahnhöfen, Strassenrändern und auf Litfasssäulen. Die altbewährten Wahlplakate aus Papier trotzen in Social-Media-Zeiten der modernen Technik. Die Gefahr der Überforderung beim Wähler nimmt dafür stetig zu. Eine Plakat-Expertin klärt auf. mehr

Die schweigende Mehrheit der Nichtwähler

Der Wahlkampf ist in der heissen Phase: Doch die Mehrheit der Stimmberechtigen lässt das kalt. Seit über 30 Jahren macht mehr als die Hälfte der Stimmberechtigen bei den Nationalratswahlen nicht mit. In einer Serie geht «10vor10» dem Phänomen auf den Grund. mehr

Grosser Ansturm aufs Bundeshaus - aber weniger Frauen

Der Wettbewerb um einen Sitz unter der Bundeshauskuppel wird härter. Mit fast 3500 Männern und Frauen kandieren so viele Politikerinnen und Politiker für ein Nationalratsmandat wie noch nie zuvor. Erstmals seit 1971 sinkt allerdings der Frauenanteil markant. mehr

Mit Videos auf Wählerfang

Im Wahlkampf heisst es für die über 3000 Kandidaten, welche am 23. Oktober ins Bundeshaus gewählt werden möchten, Präsenz markieren. Immer mehr versuchen mit selbst produzierten PR-Videos das Stimmvolk zu überzeugen. «10vor10» hat sich auf Internetseiten wie Youtube umgeschaut. mehr

Kuriositäten in der Schweizer Parteienlandschaft

Von Lokalmatadoren über Tierfreunde bis Piraten – neben den etablierten Parteien kandidieren auch Dutzende teils exotisch anmutende Gruppierungen bei den eidgenössischen Wahlen 2011. Sie haben etwas gemeinsam: sie fühlen sich im Parlament nicht vertreten und sie sind laut Politologe Claude Longchamp fast chancenlos. Wieso kandidieren sie trotzdem? mehr

Wie gut muss man in der Schweizer Politik aussehen?

Die physische Attraktivität von Politikern und Politikerinnen zählt offenbar mehr, als wir uns eingestehen wollen. Aber wie entscheidend ist der Faktor Schönheit in der schweizerischen direkten Demokratie? Polit-Experte Georg Lutz im Interview. mehr

Parteien auf Stimmenfang in der Fünften Schweiz

Internationale Sektionen, Web-Sites, Polit-Debatten im Ausland, Wahllisten für Kandidierende «aus der Diaspora»: Vermehrt bemühen sich die Parteien um Auslandschweizer-Stimmen. Echtes Interesse am Schicksal dieser Bürger oder vor allem Wahlpropaganda? mehr

Politik-Experte: «Smartvote kann unser Wahlverhalten revolutionieren»

Die Online-Wahlhilfe Smartvote ist eine Erfolgsgeschichte. Immer mehr Kandidaten, aber auch Wähler nutzen das Angebot. Allerdings wird auch Kritik laut: Smartvote sei teuer und liefere je nach Wahljahr andere Resultate. Doch der Politologe Andreas Ladner ist überzeugt: Die Zukunft heisst Smartvote. mehr

Wie sich Kandidaten vorbereiten - von Medientraining bis Stilberatung

Neben politischen Argumenten rüsten Parteien ihre Kandidaten und Kandidatinnen mit Kursen, praktischen Tipps und Druckvorlagen für die eidgenössischen Wahlen am 23. Oktober. Weil aber die Persönlichkeit im Wahlkampf immer wichtiger wird, feilen viele auch am persönlichen Auftritt. mehr

Mit der SRF-Wahlbörse in die Zukunft blicken

Seit jeher haben die Menschen versucht, die Zukunft vorauszusagen. Vom Kartenlegen bis hin zum Kaffeesatzlesen wurde alles ausprobiert, doch nichts hat wirklich funktioniert. Seit einigen Jahren machen Prognosemärkte von sich reden. Feldexperimente haben gezeigt, dass die auf solchen Märkten basierenden Prognosen nahe am tatsächlichen Ausgang liegen. Dabei steht eine Hypothese im Mittelpunkt: Die Masse ist intelligenter als der Einzelne. mehr

Parlamentarier als Lobbyisten – wen vertreten unsere Politiker wirklich?

Die Parlamentarier gelten als Vertreter des Volkes. Doch mindestens so wichtig sind die Interessenbindungen der Politiker. Die National- und Ständeräte nehmen Einsitz in insgesamt über 2000 Verwaltungsräten, Stiftungen und anderen Gremien. Politisieren die Parlamentarier nun im Wählerinteresse oder im Sinne der Branchen, in welchen sie Mandate haben? mehr

Parteien wollen mit jungen «Top Shots» punkten

Die Parteien nehmen Nachwuchspolitiker auf ihre Nationalratslisten, um auch für junge Wählerinnen und Wähler attraktiv zu sein. Den Sprung auf einen aussichtsreichen Listenplatz schaffen aber nur wenige Junge. mehr

Initiativenflut: «Steter Tropfen höhlt den Stein»

In den nächsten Jahren erwartet den Stimmbürger ein wahrer Abstimmungsmarathon. Nicht weniger als 26 Volksinitiativen sind bei der Bundeskanzlei hängig. Ob Wahlkampftaktik oder politisches Kalkül – das Volksbegehren hat für die Parteien an Attraktivität gewonnen. Politologe Andreas Ladner erklärt warum. mehr

Promis im Wahlkampf – Quereinsteiger drängen nach Bern

Berühmt, herausragend und vor allem bekannt: Prominente. Die SVP geht mit Skirennfahrer Paul Accola in die Wahlen. Die SP hat FMH-Präsident Jacques de Haller nominiert. Was bringen Prominente – ohne politischen Leistungsausweis – den Parteien? Und garantiert ein hoher Bekanntheitsgrad auch die Wahl ins nationale Parlament? mehr

«Die Schweiz ist nicht demokratiemüde»

Trotz tiefer Wahlbeteiligung bei den bisherigen kantonalen Wahlen geht der Berner Politikwissenschaftler Adrian Vatter davon aus, dass die Schweiz nicht demokratiemüde ist. «Die Wahlbeteiligung wird im Herbst voraussichtlich die 50-Prozent-Marke knacken», sagt Vatter im Interview mit «tagesschau.sf.tv». Er sagt auch, welche Parteien von einer hohen Wahlbeteiligung profitieren und welche nicht. mehr

Frauenpolitische Highlights und Tiefschläge – zwei Parlamentarierinnen blicken zurück

Die Nationalrätinnen Christine Goll (SP/ZH) und Elvira Bader (CVP/SO) werden im Herbst nicht mehr kandidieren. Für «tagesschau.sf.tv» blicken sie auf frauenpolitische Veränderungen in der Schweiz zurück. Die Schweiz sei punkto Gleichstellung immer noch ein Entwicklungsland, findet Goll. Frauen hätten alle Möglichkeiten – wenn sie nur wollten, sagt Bader. mehr

Bundesrat Ueli Maurer und Nationalratspräesidentin Pascale Bruderer empfangen die Schweizer Fussball-U17-Weltmeister  in der Wandelhalle des Bundeshauses.

Tagesschau

Rückblick - die emotionalen Momente der Legislatur

Die Bundespolitik ist nicht nur von nüchternen Sachentscheiden geprägt. Oft gehen unter der Bundeshauskuppel auch die Gefühle hoch. Sehen Sie hier einige der bewegendsten, spannendsten und auch lustigsten Momente der vergangenen vier Jahre. mehr

Blick in den Nationalratssaal.

Tagesschau

Rückblick in bewegten Bildern - das war die Legislatur 2007-2011

Die 48. Legislatur-Periode der eidgenössischen Bundesversammlung hat am 3. Dezember 2007 begonnen und dauert noch bis 17. Dezember 2011. Die neue Legislatur startete gleich fulminant mit einem Wahl-Krimi: Christoph Blocher wurde als Bundesrat nicht wieder gewählt.  Wir haben für Sie einen Rückblick in bewegten Bildern zusammengestellt. mehr

Junge Nationalräte fordern modernen Parlaments-Betrieb

«Junge in die Politik!», lautet eine beliebte Forderung. Doch der Parlamentsbetrieb in Bern ist auf junge Politiker gar nicht eingestellt. So ist der Sessions-Betrieb für jüngere kaum mit dem Beruf zu vereinbaren. Es braucht daher Veränderungen, finden die beiden Jüngsten im Bundeshaus: Nationalrätin Tiana Moser (GLP/ZH) und Nationalrat Lukas Reimann (SVP/SG). Sie ziehen nach vier Jahren Bern Bilanz. mehr

Flut von Volksinitiativen im Wahljahr

Mit einer wahren Flut von Volksinitiativen zeigen Parteien und Organisationen in diesem Wahljahr Flagge. In den ersten sechs Monaten 2011 wurden bereits 13 Initiativen lanciert und fünf weitere angekündigt - eine rekordverdächtige Zahl. mehr

Rücktritte der Parlamentarier

Zahlreiche National- und Ständeräte haben bereits bekannt gegeben, dass sie bei den Wahlen im Herbst nicht mehr antreten. Darunter finden sich einige Urgesteine wie Rolf Büttiker (FDP/SO) und Hans Rudolf Gysin (FDP/BL), welche schon seit den 1980er-Jahren in Bern politisieren. mehr

Neue Mitte-Allianzen sorgen für Spannung

Im Nationalrats-Wahlkampf verbinden BDP und Grünliberale ihre Listen mit verschiedenen anderen Parteien, um sich zusätzliche Sitze zu sichern. Wer allenfalls dafür bluten muss, ist noch unklar. mehr

Lobbying im Bundeshaus: Wie sind die Parlamentarier vernetzt?

Mit der Vergabe von Verwaltungsratsmandaten können Firmen und Organisationen Einfluss auf die Politik nehmen. Allerdings sind nicht alle Bundesparlamentarier im selben Mass vernetzt. Von allen Fraktionen stellt die FDP am meisten Verwaltungsräte. Aber auch in der CVP befinden sich viele Mandatsträger. mehr

Tagesschau

Politexperte: «Initiativen sind Wahlkampfinstrumente»

Ende November stimmt das Stimmvolk über die Ausschaffungsinitiative der SVP sowie über die Steuergerechtigkeitsinitiative der SP ab. Die Anliegen sind nicht neu. Für Georg Lutz, der als Politologe am Schweizer Kompetenzzentrum Sozialwissenschaften (FORS) in Lausanne arbeitet, sind beide Abstimmungsvorlagen Wahlkampfinstrumente. mehr

Tagesschau

«Nationalratssitze lassen sich nicht kaufen»

Die FDP des Kantons Zürich verlangt von ihren Nationalratskandidaten mehrere Zehntausend Franken, wollen sie einen Listenplatz mit guten Wahlchancen. Die Praxis hat für Kopfschütteln gesorgt. Kampagnenspezialist Mark Balsiger findet den Betrag aber gar nicht so hoch. Im Kanton Zürich seien für eine Wahlkampagne für den Nationalrat pro Kandidat rund 150'000 Franken nötig. mehr

Tagesschau

Rechnerisch kein zweiter Sitz für die FDP

Im Herbst werden zwei Bundesräte neu gewählt. Die FDP beharrt auf ihren zwei Sitzen, obwohl kein Proporz-Rechnungsverfahren auf dieses Resultat kommt. SVP und Grüne machen ebenfalls Ansprüche geltend. Was bedeutet das für die Schweizer Konkordanz? Georg Lutz, Politikwissenschafter am Forschungszentrum Sozialwissenschaften (FORS) an der Uni Lausanne und Projektleiter der Schweizer Wahlstudie Selects zu Regierungskonkordanz und Bundesrats-Wahlkampf. mehr

Erste PUK wegen Mirage-Affäre

Erste PUK wegen Mirage-Affäre

Die sogenannte Mirage-Affäre hat 1964 die politische Landschaft der Schweiz erschüttert. Erstmals wurde eine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) eingesetzt. Hintergrund: Das Parlament hatte 870 Millionen Franken für die Beschaffung von hundert französischen Mirage-III-Kampfflugzeugen gesprochen. Nach massiven Budgetüberschreitungen konnten nur 57 Einheiten beschafft werden. mehr