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Longchamp: «Kurs der SVP kam nicht gut an»
Der Politologe Claude Longchamp sieht den parteipolitischen Kurs der SVP als Grund für das mangelhafte Abschneiden bei den Ständeratswahlen. Zudem komme die Partei mit ihren Rezepten in den Städten überhaupt nicht mehr an.
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Der von der SVP angekündigte Angriff auf die «Dunkelkammer Ständerat» sei eine typische Attacke auf die Institutionen gewesen, so Claude Longchamp in der Sendung «Entscheidung11». «Das ist das Erfolgsrezept, das die SVP immer hat gebrauchen können bei Parlamentswahlen.»
Bei der jetzigen Wahl in den Ständerat, der im Majorz gewählt wird, sei der Kurs der SVP nicht gut angekommen, meint Longchamp. Schliesslich gehe es um überparteiliche Zusammenarbeit, der parteipolitische Kurs der SVP sei daher schlecht angekommen.
Den grossen Unterschied zu früher macht Longchamp beim Gegensatz zwischen Stadt und Land aus. Sowohl Paul Rechsteiner in St. Gallen als auch Hans Stöckli in Bern seien vor allem in den Städten gewählt worden. «In den ländlichen Regionen ist die SVP mit ihren Themen und ihren Angriffen auf die anderen Parteien immer noch gut abgestützt, aber in den Städten kommt sie gar nicht mehr an.»
(sf/buet)
