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Brunner sieht keinen Bedarf für Kurskorrekturen
Toni Brunner will mit Blick auf den vollmundig angekündigten Angriff auf den Ständerat nichts von einer Niederlage wissen: «Wir haben immer kommuniziert: Das ist ein mittelfristiges Ziel», sagte der SVP-Parteipräsident im Interview mit SF-Korrespondentin Henriette Engbersen.
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«Der Zeitgeist ist so, dass man bei den anderen Parteien bis weit in die Mitte hinein gegen die SVP ist.» Stattdessen wähle man lieber einen Gewerkschaftsboss, der etwa für den EU-Beitritt oder für die Überwindung des Kapitalismus eintrete, als dass man einen bürgerlichen Kandidaten unterstützte, so Brunner.
Kein dritter Versuch für Brunner
Ständeratswahlen seien für eine Partei wie die SVP halt schwierig: «Ständeratswahlen sind Majorzwahlen. Die sind für profilierte Leute, aber auch für profilierte Parteien immer schwierig.» Bedarf für Kurzkorrekturen sieht Brunner indes nicht: «Wir werden unserer Politik treu bleiben.»
Brunner betont zudem, dass insbesondere im Kanton St. Gallen ja die CVP einen Sitz verloren habe, nicht die SVP. Und «letztlich war es ja dieses Mal äusserst knapp im Kanton St. Gallen», sagte der SVP-Parteipräsident.
Er ist bereits zum zweiten Mal zu einer Ständeratswahl in seinem Heimatkanton angetreten. Ein drittes Mal werde es aber nicht geben: «Zweimal probieren darf man, ein drittes Mal tut man das nicht.»
(sf/buet)
