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Wahlbarometer

Die Eckwerte des SRG-Wahlbarometers

Mittwoch, 12. Oktober 2011, 17:03 Uhr

Die Umfrage zum Wahlbarometer wurde im Auftrag der SRG SSR vom Forschungsinstitut gfs.bern zwischen dem 1. und 8. Oktober 2011 durchgeführt. Befragt wurden mittels computergestützten Interviews telefonisch 2007 wahlberechtigte Personen, welche in der Schweiz ihren Wohnsitz haben.

Die Stichprobe ist sprachregional gewichtet und repräsentativ für die Schweizer Stimmberechtigten. Die theoretische Fehlerquote liegt bei der gesamten Stichprobe bei +/- 2,2 Prozent.

Bei 2007 Befragten und einem Befragungsergebnis von 50 Prozent gilt somit, dass der effektive Wert mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit zwischen 47,8 und 52,2 Prozent liegt.

So fragt das gfs.bern

Von den 2007 Befragten erklärten 1297 Personen, bestimmt an den Nationalratswahlen teilnehmen zu wollen. Für die Ermittlung der jeweiligen Parteipräferenzen wurden nur die Personen mit bestimmter Wahlabsicht befragt.

Konkret wurde etwa gefragt: «Wenn am nächsten Sonntag schon Nationalratswahlen wären, welcher Partei würden Sie heute Ihre Stimme hauptsächlich geben?»

Panaschiereffekte nicht erfasst

In die Erhebung nicht einbezogen wurden Auslandschweizer. Aus datenschutzrechtlichen Gründen gibt es keine frei zugängliche Übersicht der registrierten Bürger ausserhalb der Schweiz.

Ebenfalls in der Befragung nicht erfasst werden die Panaschiereffekte, die entstehen, wenn man für parteifremde Kandidaten stimmt. Auch der Umstand, dass die Kandidaturen der Parteien kantonal erfolgen – die Analyse allerdings national gemacht wird – setzt der Wahlbefragung eine gewisse Grenze.

Umfragen sind Momentaufnahmen

Das Institut gfs.bern weist explizit darauf hin, dass Umfragen im Vorfeld von Wahlen keine Wahlprognosen sind. Das SRG-Wahlbarometer kann nur zum Zeitpunkt der Befragung eine Bestandesaufnahme liefern.

Der mittlere Befragungstag des aktuellen Wahlbarometers war der 4. Oktober, das heisst, die Befragung wurde im Schnitt 18 Tage vor dem Wahltag gemacht. 10 Tage vor der Wahl dürfen keine neuen Umfragen mehr veröffentlicht werden.

Eine Wiederholung des SRG-Wahlbarometers erlaubt es in der Folge wesentliche Trends in der Meinungsbildung zu erfassen. Insgesamt wurden zu den eidgenössischen Wahlen vom 23. Oktober 7 Befragungen gemacht.

(sf)