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Blick zurück

Bildcollage mit historischen Bildern aus der Vergangenheit des Bundesstaates.

(sf)

Blick zurück mit dem Zeitstrahl

Die Schaffung des Schweizer Bundesstaates 1848 ist nicht selten als «revolutionär» bezeichnet worden. Wesentliche Bestandteile der heutigen Demokratie wurzeln im 19. Jahrhundert. Mit dem «Zeitstrahl» blicken wir zurück und werfen Schlaglichter auf besondere Ereignisse von 1848 bis 2011.

Die SVP

Von der Bauern- zur Volkspartei

Gegründet als  Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei, später umbenannt in Schweizerische Volkspartei (SVP), sieht sich die Partei in den Anfängen als Vertreterin der Bauern und des Gewerbes. In den 1990er-Jahren beginnt der Umwandlungsprozess zu einer rechtspopulistischen Partei und damit auch der Aufstieg. Lange Zeit die kleinste der vier Regierungsparteien, ist die SVP heute die wählerstärkste Partei. zum Zeitstrahl

Die SP

Von der Oppositions- zur Regierungspartei

Die Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP) ist 1888 die erste Partei, welche sich auf gesamtnationaler Ebene formiert. Sie entsteht vor dem Hintergrund der Industrialisierung und der Sozialen Frage im Konfliktfeld Arbeit und Kapital. Von der Oppositionspartei wird sie im Verlaufe des 20. Jahrhundert zur Regierungspartei – seit 1959 ist sie ununterbrochen mit zwei Sitzen im Bundesrat vertreten. zum Zeitstrahl

Die FDP

Von der Alleinherrschaft zur Konkordanz

Die Partei FDP.Die Liberalen (FDP) versteht sich seit ihren Anfängen im 19. Jahrhundert als Vertretung des politischen Liberalismus. Sie ist massgeblich beim Aufbau des Bundesstaates beteiligt. Seit 1848 ist sie ununterbrochen im Bundesrat vertreten – keine andere Partei weltweit kann auf eine so lange Regierungszeit zurückblicken. Als Regierungspartei bindet sie immer wieder erstarkende Oppositionsparteien in die Regierungsverantwortung ein. zum Zeitstrahl

Die CVP

Vom Konservatismus zur Mitte

Die Christlichdemokratische Volkspartei der Schweiz (CVP) hat ihre Wiege in den katholischen Kantonen. Ihre Vorgängerinnen sind Katholikenparteien, die einen Gegenpol zu den liberal-radikalen Parteien bilden und für Konservatismus stehen. In den 1960er-Jahren vollzieht die Partei eine programmatische Öffnung, welche auch Parteireformen nach sich zieht. Mit dem neuen Kurs rückt sie in die Mitte des Parteienspektrums. zum Zeitstrahl

Die Grünen

Von der Protestbewegung zur nationalen Partei

Die Grüne Partei der Schweiz hat ihre Wurzeln in lokalen Protestbewegungen der 1970er-Jahre. Geprägt vom Kampf gegen Strassenbaukredite und AKW entsteht «von unten» eine ökologische Bewegung. 1983 erfolgt der Zusammenschluss auf nationaler Ebene. In den 1990er-Jahren öffnen die Grünen ihr politisches Spektrum. Ihre Parteigeschichte ist geprägt vom Spannungsverhältnis zwischen linken und bürgerlichen Grünen. zum Zeitstrahl

Die GLP

Von den Links-Grünen zum grünen Liberalismus

Die Grünliberale Partei Kanton Zürich entsteht 2004 als Abspaltung von den Zürcher Grünen. Voraus ging ein Konflikt zwischen dem linken und dem eher bürgerlichen Flügel. 2007 formiert sich die Partei auf nationaler Ebene zur Grünliberalen Partei (GLP). Im Parteienspektrum sehen sich die Grünliberalen in der Mitte. Im Gegensatzu zur Mutterpartei verfolgen sie eine liberale Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik.  Diese allerdings wollen sie mit einer nachhaltigen Umweltpolitik verbinden. zum Zeitstrahl

Die BDP

Von der Rechts- zur Mitte-Partei

Die Bürgerlich-Demokratische Partei Schweiz (BDP) wird auf nationaler Ebene am 1. November 2008 als Abspaltung der SVP gegründet. Voraus gingen die dramatischen Ereignisse bei den Bundesratswahlen 2007, als Eveline Widmer-Schlumpf gegen den Willen der SVP-Fraktion in die Landesregierung gewählt wird. Die BDP, die sich vorerst als Alternative zur SVP versteht, will sich als neue Kraft in der Mitte des Parteienspektrums positionieren. zum Zeitrahl

Das Parlament

Von der repräsentativen zur halbdirekten Demokratie

Nach dem Vorbild der USA wird in der Schweiz 1848 das Zwei-Kammer-System eingeführt. 1874 verändert sich das politische System mit der Einführung des fakultativen Referendums nochmals grundlegend: Die bis anhin rein repräsentative Demokratie führt ein direktdemokratisches Instrument ein. Ausgewählte Highlights der Parlamentsgeschichte finden Sie  im Zeitstrahl