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Kanton Schaffhausen: Wähleranteile bei den Nationalratswahlen 2007
Quelle: bfs
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Regional
Schaffhausen: Offenes Rennen um Ständerat
Im Kanton Schaffhausen ist die Ausgangslage bei den Ständeratswahlen besonders spannend. Hannes Germann von der SVP tritt zur Wiederwahl an. Der frei werdende Sitz von Peter Briner von der FDP ist jedoch hart umkämpft.
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Die FDP will ihren Sitz verteidigen, doch auch die OeBS und die SP sowie ein Parteiloser ohne Interessenbindungen drängen ins Stöckli.
Der 54-jährige Hannes Germann hat gute Chancen auf eine Wiederwahl. Er politisiert seit 2002 in der kleinen Kammer und verfolgt innerhalb der SVP einen gemässigten, eigenständigen Kurs.
Wer den 2. Sitz im Stöckli erobert, ist hingegen offen. Bis Anfang 2011 hatte der 47-jährige Kantonsratspräsident und frühere FDP-Parteipräsident Christian Heydecker die besten Karten. Da er sich aber für ein Atommüll-Endlager im Klettgau und für neue Atomkraftwerke engagiert, sind seine Chancen seit der Katastrophe in Japan gesunken.
Konkurrenz vom Ex-Regierungsrat
Der Jurist Heydecker hat mit dem 55-jährigen Naturwissenschafter Herbert Bühl von den Oekoliberalen einen ernsthaften Konkurrenten erhalten. Der frühere Schaffhauser Regierungsrat ist ins Rennen gestiegen, weil er nach der Katastrophe in Fukushima die Chance sieht, national eine Energiewende hin zu erneuerbaren Energien einzuleiten.
Auch die SP hofft, mit dem 57-jährigen Juristen Matthias Freivogel in den Ständerat einzuziehen. Er soll für die Sozialdemokraten den Sitz zurückerobern, den diese vor 20 Jahren an die FDP verlor. Sein Hauptanliegen ist der Kampf gegen ein Atommüllendlager im Norden der Schweiz.
Konkurrenz von Thomas Minder
Mit dem national bekannten 50-jährigen «Vater der Abzockerinitiative», Thomas Minder, ist neue Bewegung und auch neue Spannung in den Schaffhauser Wahlkampf gekommen. Der parteilose, ökologisch eingestellte Unternehmer drängt nach Bern, um im Ständerat für den Ausstieg aus der Atomenergie Druck zu machen und für die Interessen der KMU zu kämpfen. Für die Besetzung des 2. Schaffhauser Sitzes wird mit einem 2. Wahlgang gerechnet.
2 Bisherige für den Nationalrat
Weit weniger Spannung versprechen die Wahlen in den Nationalrat, da die SP und die SVP mit ihren Bisherigen antreten. Hans-Jürg Fehr, der 62-jährige frühere Parteipräsident der SP Schweiz, kann davon ausgehen, für eine 4. Amtsperiode gewählt zu werden. Auch die Wiederwahl des 47-jährigen Linienpiloten Thomas Hurter von der SVP scheint nicht in Gefahr. Hurter hatte vor 4 Jahren überraschend den Sitz der FDP erobert.
Die FDP tritt nämlich mit zwei kaum bekannten Freisinnigen zur Wahl an: mit dem Beringer Einwohnerrat Roger Paillard und dem Wirtschaftsprüfer Christoph Schärrer.
Listen für die beiden Schaffhauser Nationalratssitze eingereicht haben überdies die Jungfreisinnigen, die CVP, die EDU, die Jungsozialisten und erstmals die Alternative Liste. Die SP und die SVP haben zudem Listen mit Auslandschweizern eingereicht.
(srf/edlc)









M. Flückiger
Verfasst am: 17.7.2011 3:40
Um Himmels Willen!
Wählt keine bürgerlichen AKW-Befürworter mehr.... mehr
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